ERKELENZ 2030

Am 17. April 2019 ha­ben rund 70 Grund­schul­kin­der und ih­re Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her aus al­len Klas­sen­stu­fen der OGS Fran­zis­kus­schu­le und der OGS Lui­se-Hen­sel-Schu­le cross­me­di­al mit #stadt­sa­che die Stadt auf ih­re Kin­der­taug­lich­keit hin un­ter­sucht. Die span­nen­den Er­geb­nis­se flie­ßen in das Pro­jekt Er­kelenz 2030 ein.

WAS IST #STADTSACHE?

#stadt­sa­che ist ein cross­me­dia­les Pro­jekt, das ei­nen prak­ti­schen Ein­stieg in die Me­di­en­kom­pe­tenz über die The­men Par­ti­zi­pa­ti­on und ge­bau­te Um­welt ver­mit­telt. Das ei­ge­ne Smart­pho­ne oder die Ta­blets der Schu­le wer­den als Werk­zeu­ge der Be­tei­li­gung ge­nutzt, um be­stimm­ten Fra­ge­stel­lun­gen nach­zu­ge­hen, die an den Ort und das Al­ter der Schü­le­rin­nen und Schü­ler an­ge­passt wer­den kön­nen. In die­sem cross­me­dia­len Pro­zess wer­den In­for­ma­ti­ons-, Da­ten- und Pro­blem­lö­se­kom­pe­ten­zen, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zu­sam­men­ar­beit und die Er­stel­lung krea­ti­ver In­hal­te trai­niert. Ei­ne zen­tra­le Rol­le spie­len da­bei die The­men Da­ten­si­cher­heit und das Recht am ei­ge­nen Bild.

DAS SAGEN DIE KINDER

"Er­kelenz ist ja so schon schön, aber mit den Ver­än­de­run­gen, die wir ma­chen wol­len, wä­re die Stadt gleich noch schö­ner. Und wenn die Kin­der auch Kin­der ha­ben, wer­den die ganz be­stimmt noch ei­ne bes­se­re Stadt ha­ben, wenn ganz vie­le Wün­sche wahr wer­den."

«Ich fand das aufregend, dass wir in ganz Erkelenz rumgelaufen sind.»

«Wenn unsere Wünsche in Erfüllung gehen, dann würde ich mich freuen.»

DAS SAGEN DIE ERZIE­HE­RIN­NEN

"Ich fand es sehr in­ter­es­sant, das Gan­ze aus Sicht der Kin­der zu se­hen. Das hat mir sehr gut ge­fal­len. Die Grup­pe mit der wir un­ter­wegs wa­ren, hat­te ei­ne Men­ge tol­le Ide­en und Sa­chen ge­se­hen, die wir aus un­se­rer Sicht viel­leicht gar nicht wahr­neh­men. Das fand ich to­tal gut. Das hat mir ge­fal­len, und das wür­de ich wei­ter­emp­feh­len."

DIE APP

Die Kin­der ha­ben 220 Fund­sa­chen in der App fest­ge­hal­ten. Die Fo­tos, Vi­de­os, Au­tos und Skiz­zen wur­den be­stimm­ten Fra­gen zu­ge­ord­net und auf ei­ner di­gi­ta­len Kar­te lo­ka­li­siert. So las­sen sich spä­ter Ide­en und An­mer­kun­gen leicht wie­der­fin­den und für die Aus­wer­tung nut­zen.

Die fol­gen­den Fo­tos und Vi­de­os aus der App sind die au­then­ti­schen Er­geb­nis­sen der Kin­der – in­klu­si­ve wack­li­gen Vi­de­os und ab­ge­bro­che­nen oder (zu) lei­sen Ton­auf­nah­men.

Die Top-5-Ergeb­nisse

Ĉ Die Kin­der woh­nen gern in Er­kelenz und iden­ti­fi­zie­ren sich mit ih­rer Stadt.

Ĉ Er­kelenz soll für Kin­der si­che­rer wer­den. Rund um die Schu­le sind die we­nigs­ten Kin­der auch mal al­lein un­ter­wegs. Das liegt an zu kur­zen grü­nen Am­pel­pha­sen, feh­len­den Ze­bra­strei­fen und ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zo­nen. Zu­sätz­lich gibt es auch Plät­ze und We­ge, die Kin­dern Angst ma­chen und da­durch ih­ren frei­en Be­we­gungs­raum ein­schrän­ken. 

Ĉ  Er­kelenz soll grü­ner und bun­ter wer­den. Kin­der im Grund­schul­al­ter lie­ben ei­ne fröh­li­che und sau­be­re Stadt. Des­halb wün­schen sie sich mehr Blu­men und Far­be in der Stadt und gleich­zei­tig viel mehr Müll­ei­mer.

Ĉ Mehr Raum für Be­we­gung auch jen­seits der Spiel­plät­ze! Die Kin­der ver­mis­sen jen­seits der Spiel­plät­ze Mög­lich­kei­ten sich zu be­we­gen. Ge­wünscht wer­den et­wa Mäu­er­chen, die zum Ba­lan­cie­ren ein­la­den, Bo­den-Tram­po­li­ne, nied­ri­ge Klet­ter­wän­de, mehr Platz zum Fuß­ball spie­len und ei­ne In­li­ner-Stre­cke.

Ĉ Der grö­ß­te Wunsch in Sa­chen Spie­len: ein Was­ser­spiel­platz. Ein idea­ler Ort wä­re der Fran­zis­ka­ner­platz.

ALLEIN UNTERWEGS

«Ich kann viele Straßen nicht sicher allein überqueren.»

Grü­ne Am­pel­pha­sen sind zu kurz und Ze­bra­strei­fen feh­len an vie­len Stel­len. Das war den orts­kun­di­gen, be­glei­ten­den Er­wach­se­nen zu­vor nicht be­wusst, wur­de je­doch als wich­tig be­stä­tigt. Nach rechts geht's zu den Bei­spie­len >>

«Hier ist die Grünphase viel zu kurz."

Wie schnell die Am­pel von Grün auf Rot auf dem Weg von der Schu­le zum Bus­bahn­hof um­schal­tet, ha­ben die Kin­der im Vi­deo fest­ge­hal­ten.

«Hier fehlt ein Zebrastreifen.»

Bei der Re­cher­che fiel auf, dass es Kreu­zun­gen gibt, die nur in ei­ne Rich­tung ei­ner Stra­ße Ze­bra­strei­fen ha­ben. Die an­de­re Stra­ße muss je­doch ge­nau­so häu­fig über­quert wer­den und hat kei­nen Ze­bra­strei­fen.

«Es ist wichtig, dass die Autofahrer Rücksicht auf Fußgänger nehmen.»

Aus Kin­der­sicht braucht die In­nen­stadt ei­ne stär­ke­re Ver­kehrs­be­ru­hi­gung. Von rück­sichts­lo­sen Au­to­fah­rern wur­de in zahl­rei­chen Ge­sprä­chen be­rich­tet.

«Hier kann man nicht sehen, wo der Bürgersteig und wo der Radweg ist.»

Die Farb­un­ter­schied zwi­schen Geh­weg und Rad­weg ist als Mar­kie­rung kaum sicht­bar. Die Kin­der füh­len sich un­si­cher, wenn Rad­fah­rer an ih­nen vor­bei­ra­sen.

Die nahezu unsichtbare Trennung zwischen Geh- und Radweg verleitet Mülltonnen-Besitzer dazu, den Gehweg zu blockieren.


«Meine Eltern fahren oder begleiten mich zur Schule.»

Fast die Hälf­te al­ler Kin­der ha­ben die­ser Aus­sa­ge mit ‹Ja› und ‹Eher ja› zu­ge­stimmt. Nicht er­ho­ben wur­de, wie vie­le Kin­der da­von mit dem Au­to ge­bracht wer­den. Die an­de­ren Zah­len las­sen je­doch dar­auf schlie­ßen, dass rund je­des drit­te Kind ge­fah­ren wird:
34 % ge­hen re­gel­mä­ßig zu Fuß.
19,1 % der Kin­der neh­men vor al­lem das Rad zur Schu­le.
8,5 % kom­men mit dem Bus.
8,5 % der Kin­der sa­gen: «Ich kann mit Bus und Bahn er­rei­chen, was ich möch­te.»

«Auch kleine Kinder müssen sicher sein.»

«Wo ich woh­ne, gibt es ei­ne Spiel­stra­ße, auf der die Au­tos ganz lang­sam fah­ren müs­sen.»  Das be­stä­ti­gen 55,3 % der Kin­der. Da­zu passt, dass 48,9 % von ih­nen sa­gen: «Ich spie­le mit mei­nen Freun­den oft drau­ßen – auch wenn kei­ne Er­wach­se­nen in der Nä­he sind.» Kin­der, die sich mehr im Be­reich der In­nen­stadt auf­hal­ten, wün­schen sich eben­falls ver­kehrs­be­ru­hig­te Stra­ßen. Und zwar hier:

«Ampeln müssen auch für Menschen funktionieren, die nichts sehen können.»

Un­ter­wegs tra­fen die Kin­der ei­ne Da­me, die mit ei­nem Blin­den­stock un­ter­wegs war. Wer woll­te, durf­te aus­pro­bie­ren, wie es ist, auf Stock und Oh­ren an­ge­wie­sen zu sein. 
Die Kin­der ha­ben er­fah­ren, dass vie­le Men­schen auf­hö­ren, sich zu un­ter­hal­ten, wenn ein blin­der Mensch vor­bei­kommt. Für Blin­de ist das äu­ßert un­güns­tig, weil sie dann nicht mehr wis­sen kön­nen, wo sich die an­de­ren auf dem Platz oder Bür­ger­steig be­fin­den.
Und: Men­schen mit Be­hin­de­rung fin­den es gut, wenn sie ge­fragt wer­den, ob man ih­nen zum Bei­spiel beim Über­que­ren der Stra­ße hel­fen kann, so­lan­ge sie auch ab­leh­nen kön­nen.
Wich­tig für die Stadt: Am­peln oh­ne akus­ti­sches Si­gnal sind für Blin­de nutz­los. Da­her die Bit­te, be­tref­fen­de Am­pel­an­la­gen nach­zu­bes­sern.

«Es gibt Plätze, die mir Angst machen.»

Rund je­des drit­te Kind (36,2 %) sagt, dass es an be­stimm­ten Plät­zen im­mer Angst hat. Wei­te­re 14,9 % sa­gen, dass es Plät­ze gibt, die ih­nen oft Angst ma­chen. Die­se wur­den ge­nannt:

«Dieser Weg ist sehr unangenehm.» 

Die schma­le Gas­se auf dem Schul­weg ist pro­ble­ma­tisch. Die Kin­der füh­len sich dort un­wohl, weil man nicht aus­wei­chen kann und sie im­mer wie­der von Rad­fah­rern zur Sei­te ge­drängt wer­den.

GRÜNES UND SAUBE­RES ERKE­LENZ

«Wir wünschen uns Blumen und Farbe in Erkelenz.»

Vor al­lem die be­tei­lig­ten Mäd­chen wünsch­ten sich Sitz­bän­ke, Far­be und Blu­men. Kurz: Die Stadt soll fröh­lich stim­men und zum Ver­wei­len ein­la­den. Bit­te nach rechts kli­cken um zu den Ide­en und Be­ob­ach­tun­gen der Kin­der zu ge­lan­gen. >>

«Warum gibt es keine Pflanzen, die man essen kann?»

Ne­ben den Blu­men fan­den die Kin­der auch ess­ba­re Pflan­zen in der Stadt wich­tig. Zum Bei­spiel Obst­bäu­me und -bü­sche. 36,2 % der be­frag­ten Kin­der ha­ben schon ein­mal ein Pick­nick auf ei­ner Wie­se ge­macht.

«Wie schön wäre das an vielen Stellen, wenn man sich dort hinsetzen könnte!»

Es feh­len ge­müt­li­che Bän­ke und geich da­ne­ben soll­ten sich Müll­ei­mer be­fin­den, da­mit we­ni­ger Müll in der Stadt her­um­liegt.

«Es fehlen fast überall Mülleimer.»

Zum The­ma Müll wur­den von den Kin­dern zahl­rei­che Bil­der ge­sam­melt. Ei­ni­ge von ih­nen fin­gen un­ter­wegs so­fort an, den Müll auf der Stra­ße ein­zu­sam­meln, um ihn in den nächs­ten Müll­ei­mer zu wer­fen. Da­bei fiel auf, dass die Müll­ei­mer oft weit aus­ein­an­der lie­gen.

«Ich finde Erkelenz sauber.»

Kei­ne an­de­re Aus­sa­ge fand in der Be­fra­gung we­ni­ger Zu­stim­mung als die­se:
Nur 6,4 % der be­frag­ten Kin­der sa­gen: «Ich fin­de Er­kelenz sau­ber.»
21,3 % sa­gen: «Es ist ganz okay.»
31,9 % se­hen das eher nicht so.
40,4 % fin­den ih­re Stadt über­haupt nicht sau­ber.

«Das ist Kacke!»

Na­he­zu je­des Kind ist schon min­des­tens ein­mal in ei­nen Hun­de­hau­fen ge­tre­ten. Und je­der weiß, wie schwer es ist, Pro­fil­soh­len zu rei­ni­gen, wenn man un­ter­wegs ist. Für ein Kind ist das na­he­zu über­haupt nicht hin­zu­krie­gen.

«Hunde­haufen auf dem Weg sind ein Pro­blem.»

Die Mehr­heit der Kin­der fin­den Hun­de­hau­fen pro­ble­ma­tisch:
57 % der Kin­der sa­gen: «Ja, Hun­de­hau­fen sind ein Pro­blem.»
12,8 % der Kin­der sa­gen: «Ja. Hun­de­hau­fen sind ziem­lich pro­ble­ma­tisch.»

«Wir brauchen Wände, an denen Graffiti erlaubt ist, damit nicht alles voll­ge­sprüht wird.»

Tags, be­sprüh­te Wän­de und wil­des Graf­fi­ti fan­den die Kin­der häss­lich und ex­trem stö­rend. Aber sie ver­ste­hen auch, dass Ju­gend­li­che Flä­chen brau­chen, um sich aus­zu­drü­cken. Sie­he rech­te Sei­te. >>

«Gegen langweilige Mauern kann Graffiti helfen.»

Die­se Mau­er wur­de zum Bei­spiel vor­ge­schla­gen, um sie zum Be­sprü­hen frei­zu­ge­ben. 

BEWE­GUNG

«Wir möchten mehr rennen, mehr klet­tern, mehr Ball spielen, mehr balan­cieren.»

Die Kin­der ent­deck­ten über­all in der Stadt – al­so auch jen­seits der Geh­we­ge, Spiel­plät­ze und Grün­flä­chen – Po­ten­zi­al für Be­we­gung. Bis­lang spielt je­des drit­te be­frag­te Kind (31,9 %) auch dort drau­ßen, wo kein Spiel­platz ist. Und fast je­des zwei­te Kind (44,7 %) ist schon mal auf ei­nen Baum ge­klet­tert.

«Wir möchten mehr und öfter Fuß­ball spielen können.»

Da­zu passt, dass (nur) 34 % der Kin­der ei­nen Bolz­platz in der Nä­he in der Nä­he ha­ben.

«Ich bin oft mit dem Rad unter­wegs.» 

38,3 % der Kin­der sa­gen, dass man in Er­kelenz als Kind gut Rad fah­ren kann. Wei­te­re 14,9 % stim­men mit Vor­be­halt zu. 

36,2 % der Kin­der sa­gen, dass sie oft in Er­kelenz mit dem Rad un­ter­wegs sind. Wei­te­re 12,8 % stim­men mit Vor­be­halt zu. 

23 % der Kin­der sa­gen, dass sie ihr Rad gut und si­cher ab­schlie­ßen kön­nen. Wei­te­re 17 % stim­men mit Vor­be­halt zu. 

«Mehr Hüpfe­käst­chen für den Pau­sen­hof.»

Es feh­len Hüp­fe­käst­chen auf dem Pau­sen­hof der Fran­zis­kus­schu­le.

«Wir haben die Sport­geräte in der Innen­stadt getestet.»

Die klei­nen Trai­nings­ge­rä­te in der Stadt ka­men bei den Kin­dern gut an. Sie wur­den als will­kom­me­ne Ab­wechs­lung auf dem Weg von A nach B ge­se­hen.

«Die Wiese um die Burg sollte zum Spielen genutzt werden können.»

Rund um die Burg gibt es aus Kin­der­sicht viel Po­ten­zi­al, um es at­trak­ti­ver zu ma­chen.

Warum ist Bewegung so wichtig?

Kin­der soll­ten bis zu ih­rem voll­ende­ten sechs­ten Le­bens­jahr 15.000 Stun­den lang ge­spielt ha­ben. Das sind min­des­tens 7 Stun­den täg­lich! Da­von soll­ten sie sich laut ei­ner Emp­feh­lung der WHO min­des­tens 60 Mi­nu­ten pro Tag in­ten­siv be­we­gen – das schafft bei uns je­doch nur je­des 4. Kind.


SPIELEN / ZIEGEL­WEIHER

«Mehr Spielgeräte für die Wiesen – oder besser doch nicht?»

Je­des drit­te Kind (34 %) fin­det, dass es in Er­kelenz tol­le Spiel­wie­sen gibt. Die fol­gen­den Ide­en könn­ten die Wie­sen noch bes­ser ma­chen. In­ter­es­sant an den ganz un­ter­schied­li­chen Über­le­gun­gen: Sie zeig­ten den Kin­dern, wie vie­le ver­schie­de­ne In­ter­es­sen es für die Nut­zung der glei­chen Flä­che ge­ben kann – und dass dann nur ei­nes hel­fen kann: ein gu­ter Kom­pro­miss.

«Die Wiese am Ziegel­weiher-Spiel­platz ist echt gut zum Entspannen.»

Über­haupt gibt es vie­le gu­te Spiel­mög­lich­kei­ten in Er­kelenz:
61,7 % der Kin­der sa­gen, dass sie ei­nen rich­tig gu­ten Spiel­platz in der Nä­he ha­ben.
55.3 % der Kin­der ha­ben ei­nen Lieb­lings­spiel­platz.

«Der Spiel­platz ist für größere Kinder zu lang­weilig.»

Grund­schul­kin­der ha­ben viel Ver­ständ­nis da­für, dass die Kleins­ten auf ei­nem Spiel­platz nicht zu kurz kom­men dür­fen. Aber wie fast über­all gilt auch hier: Et­was äl­te­re Kin­der sind mit den Mög­lich­kei­ten un­ter­for­dert. Des­halb wün­schen sie sich län­ge­re Rut­schen und Klet­ter­ge­rüs­te, auf de­nen ih­nen die Klei­nen nicht fol­gen kön­nen.  Denn bei al­lem Ver­ständ­nis: man muss auch mal un­ter sich blei­ben kön­nen.

«Es wäre super, wenn man hier Boot fahren könnte und der See nicht so dreckig wäre.»

Der Zie­gel­wei­her wird sehr ge­schätzt und die Kin­der wür­den ihn gern mehr nut­zen kön­nen.

FRANZIS­KANER­PLATZ

«Für uns ist hier eher lang­weilig.»

Rund um den Fran­zis­ka­ner­platz wur­den je­de Men­ge Mög­lich­kei­ten ge­fun­den, die den Platz aus Kin­der­sicht at­trak­ti­ver und be­spiel­ba­rer ma­chen wür­den.

«Hier spielen wir gern, aber man verletzt sich schnell.»

Die Sehn­sucht nach Was­ser groß. Da­her wer­den je­des Jahr auch die Ver­let­zun­gen in Kauf ge­nom­men, die durch die schar­fen Kan­ten an den Stei­nen ent­ste­hen.

«Ich habe eine Idee, die Kindern Spaß machen würde.»

Auf Platz 1 der Wün­sche der Kin­der steht ein Was­ser­spiel­platz. Da­für bie­tet sich der Fran­zis­ka­ner­platz an, weil die Kin­der hier oh­ne­hin schon am Was­ser spie­len.

Die großen Steine laden zum Klettern ein. Die Idee: ein Mini-Parkour!

JOHANNIS­MARKT

«Der Johannis­markt könnte gepfleg­ter sein.»

Hier ging es wie­der um Sau­ber­keit und ei­nen ge­pfleg­ten Ein­druck: So ein Mo­sa­ik ist schön, aber nicht, wenn es ver­gilbt.

«Orientierung ist wichtig, damit man sich wohlfühlt.»

Der Re­li­ef-Stadt­plan, der am Al­ten Rat­haus das his­to­ri­sche Er­kelenz von 1550 zeigt, be­geis­tert die Kin­der. Ihr Wunsch: Ei­ne gro­ße Kar­te im Zen­trum der Stadt, die das ak­tu­el­le Er­kelenz zeigt, um sich bes­ser ori­en­tie­ren zu kön­nen.

"Ich finde es toll, dass hier überall Eisdielen sind."

Die Aus­sa­ge «Der Markt­platz ist in­ter­es­sant für Grund­schul­kin­der», wur­de im Durch­schnitt mit ei­nem «Geht so» be­ant­wor­tet. Ne­ben den Spiel- und Be­we­gungs­mög­lich­kei­ten feh­len Kin­dern auch Ge­schäf­te, die für sie in­ter­es­sant sind.

WOHL­FÜHLEN

Die Kinder wohnen gern in ihrer Stadt.

Es gibt je­doch Plät­ze, die mehr für sie be­reit­hal­ten könn­ten. Das gilt ganz be­son­ders für die Grün­an­la­gen. Ein wei­te­res wich­ti­ges An­lie­gen: mehr Sau­ber­keit.


Die Kinder fühlen sich wohl.

Al­ler­dings: Sie kön­nen sich nicht al­lei­ne frei in der In­nen­stadt be­we­gen. Doch Kin­der wol­len und müs­sen in ih­rem Um­feld ei­ge­ne Er­fah­run­gen sam­meln. Nur so ler­nen sie, ih­re ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten ein­zu­schät­zen und Ri­si­ken und Ge­fah­ren zu er­ken­nen und zu ver­mei­den. Ei­ne Ver­bes­se­rung der wei­ter oben ge­nann­ten Stra­ßen­über­gän­ge und ei­ne all­ge­mei­ne Ver­kehrs­be­ru­hi­gung wür­de si­cher­lich vie­le Kin­der (und ih­re El­tern!) er­mu­ti­gen, die Selb­stän­dig­keit zu üben.



Das sagen die Jungen:

42,9 % füh­len sich sehr wohl in Er­kelenz.
47,6 % füh­len sich sehr si­cher in Er­kelenz.
33,3 % dür­fen oh­ne Auf­sicht drau­ßen spie­len.
28,6 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für klei­ne Kin­der. Und eher schlecht: 57,2 %
42,9 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für Grund­schul­kin­der. Und eher schlecht: 52,4 %
28,6 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für Ju­gend­li­che. Und eher schlecht: 66,7 %




Das sagen die Mädchen:

38,5 % füh­len sich sehr wohl in Er­kelenz.
19,2 % füh­len sich sehr si­cher in Er­kelenz.
53,8 % dür­fen oh­ne Auf­sicht drau­ßen spie­len.
32.1 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für klei­ne Kin­der. Und eher schlecht: 76,9 %
46,1 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für Grund­schul­kin­der. Und eher schlecht: 53,9 %
38,4 % sa­gen: Er­kelenz ist eher gut für Ju­gend­li­che. Und eher schlecht: 61,6 %

SCHNELLE RÜCK­MEL­DUNGEN

Kin­der ma­chen ger­ne an Be­fra­gun­gen mit, weil es sel­ten vor­kommt, dass ih­nen auf­merk­sam zu­ge­hört wird, wenn sie Ide­en oder ei­ne Mei­nung ha­ben. Um ih­re Be­geis­te­rung fürs En­ga­ge­ment zu un­ter­stüt­zen, emp­fiehlt es sich, ei­ni­ge klei­ne­re Vor­schlä­ge schnell um­zu­set­zen und dies ent­spre­chend an die Schu­len zu­rück­zu­mel­den. Drei Bei­spie­le:

Danke­schön!

Ganz herz­li­chen Dank an al­le Kin­der, die mit viel En­ga­ge­ment ih­re Ide­en fest­ge­hal­ten ha­ben. Vie­len Dank an die Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her und die OGS-Lei­tun­gen, die den Rund­gang und die Be­fra­gung mög­lich ge­macht ha­ben – auch durch den Ein­satz ih­rer ei­ge­nen Smart­pho­nes. Herz­li­chen Dank dem Team der in­ab-Ganz­tags­be­treu­ung für die Un­ter­stüt­zung. Vie­len Dank al­len El­tern für die­se wa­chen und auf­merk­sa­men Kin­der, die ih­re Mei­nung so gut aus­drü­cken konn­ten. Und herz­li­chen Dank an die Stadt Er­kelenz für die of­fe­nen Oh­ren für Kin­der­sich­ten und ih­re Wün­sche.

#stadt­sa­che    PLA­NUNGS­GRUP­PE MWM

 
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INHALT
ERKELENZ 2030
KINDERSICHT SICHTBAR MACHEN
TEILHABEN
WÜNSCHE
GEMEINSAM UNTERWEGS
DIE APP
TOP-5-ERGEB­NISSE
ALLEIN UNTERWEGS
(UN)SICHER UNTERWEGS
MARKIERUNGEN
ELTERNTAXI
MEHR SICHERHEIT
INKLUSIV UNTERWEGS
ANGST-ORTE
SAUBERKEIT
MEHR BLUMEN UND FARBE
MÜLLEIMER FEHLEN
SAUBERKEIT
HUNDEHAUFEN 1
HUNDEHAUFEN 2
GRAFFITI
BEWEGUNG
KLETTERN
SPORT
RAD FAHREN
PAUSENHOF
TRAINING TO GO
BURG ERKELENZ
WHO EMPFEHLUNG
SPIELEN
WIESEN
ZIEGEL­WEIHER
SPIELPLATZ
WEIHER
FRANZIS­KANER­PLATZ
LANG­WEILIG
IDEEN SAMMELN
WASSERSPIELPLATZ
PARKOUR
JOHANNIS­MARKT
MOSAIK
ORIENTIERUNG
EISDIELEN
WOHLFÜHLEN
MEIN ERKELENZ
MITMISCHEN
JUNGEN
MÄDCHEN
RÜCK­MEL­DUNGEN
DANKE
Impressum



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#stadt­sa­che ist ei­ne In­iti­ta­ti­ve von tin­ker­brain. In­sti­tut für Bil­dungs­in­itia­ti­ven GmbH

Ge­schäfts­füh­rung: An­ke M. Leitz­gen

Fir­men­sitz: 
Dah­l­hau­ser Stra­ße 25a
53797 Loh­mar
T: 0172 605 30 80



www.stadt­sa­che.de

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